Der Schlosspark!
Der Konzertplatz!
Die Avenue Brüstung im Schloßpark!
Brunn im Schloßpark!
Natur pur!
Delfin!
Diana!
Putte!

Der Schlosspark

Mit der Schaffung des 10 ha großen Barockgartens wurde 1730 begonnen. Das ursprüngliche Aussehen der Anlage verrät uns heute noch der nach seinem Autor benannte Lutherplan aus dem Jahre 1767. Es lässt sich erkennen, dass die barocke Raumkonzeption fast unverändert erhalten geblieben ist. Trotzdem tragen einzelne Gartenteile auch Handschriften späterer Generationen. 1954 begann eine grundlegende Erneuerung von wesentlichen Teilen der Parkanlagen. Seit 2004 erstrahlt der Barockgarten im neuen Glanz.

Bei der Planung und Gestaltung des Gartens spielte offensichtlich weniger die Beziehung zum Schloss, sondern die Einordnung in das abfallende Gelände des Zschopautalhanges eine entscheidende Rolle. Der besondere Reiz entsteht durch die Terrassierung sowie die Aufteilung des Parks in einzelne Gartenräume. Immer wieder bieten sich entlang der Sichtschneisen auf Grund der Hanglage reizvolle Ausblicke. Drei Meter hohe Hainbuchenhecken sorgen für eine gewisse Unüberschaubarkeit und stellen das eigentlich raumbildende Element für die einzelnen Quartiere dar.

Der Barockgarten erlangte schon im 18. Jh. durch seine Wasserspiele mit angeblich über 400 Springstrahlen Berühmtheit. Das Wasser wird auch heute noch von der Zschopau ca. 60 Meter hoch in ein 800 m3 fassendes barockes Bassin gepumpt. Von hier aus nimmt es den Weg zu den einzelnen Wasserkünsten, bevor es als Wasserfall 30 m tief in die Zschopau zurückstürzt.