istorischer Ortskern

Das Rittergut fand erstmals Mitte des 14. Jahrhunderts Erwähnung. Es diente zunächst zur Versorgung der Burgbesatzung und entwickelte sich später in einen wirtschaftlichen Mittelpunkt der Herrschaft Lichtenwalde. Aus diesem Grund wuchs der Gutskomplex stetig an. Anfang der 1990er Jahre entstanden im Zuge einer schrittweisen Sanierung Wohn-, Gewerbe- und Verkaufsräume wie zum Beispiel eine Antikhandlung, eine Kunstgalerie und ein Coffee-Shop.

Umgebung von Lichtenwalde

Der Reiz von Lichtenwalde wird nicht nur durch sein interessantes kulturhistorisches Ensemble geprägt. Landschaftlich hat die Region ebenfalls einiges zu bieten. So steht der Schlossberghang unter Naturschutz und zeichnet sich durch seinen wertvollen Laubholzbestand mit einem besonders eindrucksvollen Blütenflor im Frühjahr aus.

Im Tal der Zschopau steht die ehemalige Schloßmühle. Ihr Ursprung kann bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Von dem um 1670 angebauten Kunstwärterhaus wird das Wasser zum Barockgarten hochgepumpt. Gebäudeschäden, die das Sommerhochwasser 2002 hinterlassen hat, erforderten leider einen Teilabriß des Mühlenkomplexes.

Die Wiesen am Wehr sind ein beliebter Rastplatz und Ausgangspunkt für eine Vielzahl interessanter Wanderrouten in die nähere Umgebung. Vom 1,5 km entfernten Harrasfelsen gegenüber dem gleichnamigen Denkmal gibt es einen herrlichen Ausblick zum Fluss.

Entlang der Zschopauhänge ließ um 1800 Friedrich II. Graf Vitzthum von Eckstädt einen Landschaftspark anlegen.